In der interaktiven Depression: Grenzen statt Freiheit

Videospiele – Das sind zumeist Machtfantasien. Eskapismus. Alles ist möglich, was der Programmcode erlaubt. Ausflüge ins Weltall, das Besiegen ganzer Armeen, das Errichten von Städten — den Möglichkeiten scheinen oft keine Grenzen gesetzt. Es sei denn, Spiele wollen das genaue Gegenteil vermitteln und Dich genau jene Grenzen spüren lassen, denen Du im Alltag zu entkommen versuchst.

Von Alexander Gehlsdorf/ Marina Hänsel (Ströer Media Brands)

http://www.giga.de/extra/videospielkultur/specials/in-der-interaktiven-depression-grenzen-statt-freiheit/

Marina Hänsel spielt gern mit Worten und liebt Spiele, die allein mit Buchstaben tief in die Haut eindringen, verletzen, entmachten und bleiben, auch wenn sie vergessen werden wollen. Sie beschäftigt sich mit interaktiven Text-Adventures, die mit dem kostenlosen Tool Twine programmiert werden und über Themen sprechen, an deren Stelle bis dato Stille herrschte.

Alexander Gehlsdorf ist fasziniert vom interaktiven Geschichtenerzählen und spielt auch gern Titel, die beweisen, dass Videospielkultur mehr als nur Unterhaltung bedeutet. Zusammen haben die beiden einige der aus ihrer Sicht relevantesten Titel zusammengetragen, die psychische Erkrankungen wie Depressionen nicht nur thematisieren, sondern auch erfahrbar machen.

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