Fadi spielt um sein Leben

Zwei Männer zocken leidenschaftlich auf dem Smartphone. Getroffen haben sie sich nie. Jetzt will der Deutsche den Syrer aus dem Krieg retten. Die Geschichte einer grenzenlosen Freundschaft.

Von Irini Bafas (DJS)

http://www.sueddeutsche.de/digital/computerspiele-fadi-spielt-um-sein-leben-1.3529019

 

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Spielst du noch, oder „crunchst“ du schon? Die Arbeitsbedingungen in der deutschen Games-Branche

Videospiel-Entwickler bezeichnen ihre Arbeit gerne als Traumjob. Sie können ihre Leidenschaft ausleben, sind kreativ tätig und verdienen damit auch noch Geld. Doch wer in dieser Industrie arbeiten möchte, muss sich auch auf schlechte Gehälter und unbezahlte Überstunden einstellen.

Von Johanna Sagmeister (DJS)

http://www.zeit.de/karriere/beruf/2017-05/games-branche-videospiel-entwickler-traumjob-arbeitsbedinungen

Johanna Sagmeister wollte wissen, wie Videospiele gemacht werden. Ihr war klar, dass hinter all der Unterhaltung, die Spiele bringen, verdammt harte Arbeit stecken muss. Dass die Branche auf so viel unbezahlte Arbeit und Aufopferungsbereitschaft ihrer Entwickler baut, hat sie dennoch überrascht.

Wenn das Kriegsspiel zur Realität wird – ein syrischer Gamer berichtet

Bilal Aldumani ist in Syrien aufgewachsen. Dort hat er Videospiele sehr intensiv erlebt. Doch der Krieg hat alles verändert und machte die virtuellen Welten zu einem realen Albtraum.

Von Bilal Aldumani

http://www.spieletipps.de/artikel/7177/1/

Bilal Aldumani ist 34. Er ist syrischer Journalist und arbeitete als Berichterstatter in Aleppo und Umgebung von 2011-2014. Mit der Hilfe von Reporter ohne Grenzen wohnt er seit Juni 2014 in Reinickendorf, Berlin.

Bilal Aldumani , 34.
Syrian journalist and I worked as a reporter in Aleppo city and the countryside of Aleppo between 2011-2014. With help from Repoters without borders, I am in Berlin, Reinickendorf, since June, 2014.

In der interaktiven Depression: Grenzen statt Freiheit

Videospiele – Das sind zumeist Machtfantasien. Eskapismus. Alles ist möglich, was der Programmcode erlaubt. Ausflüge ins Weltall, das Besiegen ganzer Armeen, das Errichten von Städten — den Möglichkeiten scheinen oft keine Grenzen gesetzt. Es sei denn, Spiele wollen das genaue Gegenteil vermitteln und Dich genau jene Grenzen spüren lassen, denen Du im Alltag zu entkommen versuchst.

Von Alexander Gehlsdorf/ Marina Hänsel (Ströer Media Brands)

http://www.giga.de/extra/videospielkultur/specials/in-der-interaktiven-depression-grenzen-statt-freiheit/

Marina Hänsel spielt gern mit Worten und liebt Spiele, die allein mit Buchstaben tief in die Haut eindringen, verletzen, entmachten und bleiben, auch wenn sie vergessen werden wollen. Sie beschäftigt sich mit interaktiven Text-Adventures, die mit dem kostenlosen Tool Twine programmiert werden und über Themen sprechen, an deren Stelle bis dato Stille herrschte.

Alexander Gehlsdorf ist fasziniert vom interaktiven Geschichtenerzählen und spielt auch gern Titel, die beweisen, dass Videospielkultur mehr als nur Unterhaltung bedeutet. Zusammen haben die beiden einige der aus ihrer Sicht relevantesten Titel zusammengetragen, die psychische Erkrankungen wie Depressionen nicht nur thematisieren, sondern auch erfahrbar machen.

Wenn Games an die Grenze gehen

 

Videospiele kennen Grenzen vorwiegend als zu überwindendes Hindernis. Eroberungen verdecken, das die echten Grenzen die Menschen vor allem scheitern lassen.

 

Von Matthias Kreienbrink (Ströer Media Brands)

http://www.zeit.de/digital/games/2017-05/games-videospiele-grenzen-ueberschreiten-all-walls-must-fall

Die Darstellung von Krieg in Videospielen

Kriegsspiele gibt es viele. Doch die meisten verzichten auf eine vollständige Darstellung des Konfliktes. Sie verzichten vor allem auf eines: Zivilisten – woran liegt das und warum sollte sich das ändern?

Von Daniel Kirschey (Ströer Media Brands)

http://www.spieletipps.de/artikel/7173/1/

Daniel Kirschey schaut sich die Darstellung von Krieg in Videospielen genauer an. Nur wenige Spiele stellen auch die Leiden der Zivilisten dar oder lassen die Spieler auch deren Rolle übernehmen. Was in der Literatur vollkommen normal ist, stellt sich in Spielen als Ausnahmefälle heraus. Warum eigentlich?

Spielt und fühlt ihr’s nicht?

Videospiele sind für vieles bekannt, kaum jedoch für die leisen Töne, die zarten Gefühle. Dabei können sie Emotionen wie etwa Trauer erfahrbar machen.

Von Matthias Kreienbrink (Ströer Media Brands)

http://www.tagesspiegel.de/medien/verlust-in-videospielen-spielt-und-fuehlt-ihrs-nicht/19863256.html

Matthias Kreienbrink hat die Debatte um Ian Bogost und seiner Theorie zu Story in Videospielen interessiert verfolgt. Und sich dann seine eigenen Gedanken dazu gemacht. Außerdem hat er sich sehr darüber gefreut, Richard Wagners sogenannten Liebestod aus Tristan und Isolde zur Inspiration für die Überschrift seines Artikels machen zu können. Von da ausgehend formte sich dann der Rest des Textes. Unbewusst, höchste Lust.