Dieser Gamer fährt Autorennen mit dem Mund

Menschen mit Behinderung stoßen in Computerspielen auf Hürden. Weil Hersteller selten Rücksicht nehmen, brauchen die Betroffenen gute Ideen.

Von Matthias Bolsinger (DJS)

http://www.sueddeutsche.de/digital/videospiele-dieser-gamer-faehrt-autorennen-mit-dem-mund-1.3532521

Ork hinter Gittern – so spielt es sich im Gefängnis

Videospiele sind in bayerischen Gefängnissen verboten. Nur wer seine Strafe abgesessen hat und in Sicherungsverwahrung bleiben muss, darf unter strenger Aufsicht spielen.

Von Hannah Knuth (DJS)

http://www.zeit.de/digital/games/2017-05/games-im-gefaengnis-videospiele-sicherheitsverwahrung

Hannah Knuth hat das erste Mal einen Knast von innen gesehen. Sie musste durch sieben Hochsicherheitstüren, und vorbei an einem Dutzend Insassen, bis sie bei ihrem Protagonisten im Raum stand. Sie hat sich gefühlt wie Jodie Foster in „Das Schweigen der Lämmer“.

Games gegen das Vergessen – Wie ein Hamburger Start-up mit Videospielen gegen Demenz kämpft

Videospielen wird unterstellt sie würden sozial isolieren und Aggressionen fördern. Psychologen haben herausgefunden: Sie lassen Hirnregionen wachsen. Wie ein Hamburger Star-UP mit einer Spielekonsole gegen Demenz kämpft. 

Von Helena Ott

Wie ein Hamburger Start-up mit Videospielen gegen Demenz kämpft

Helena Ott hat beim Zocken mit 90-Jährigen gemerkt, dass sie endlich ebenbürtige Gamer gefunden hat. Fragt sich was ihre eigene Generation im Seniorenheim für abgedrehte Gimmicks haben wird.

In der interaktiven Depression: Grenzen statt Freiheit

Videospiele – Das sind zumeist Machtfantasien. Eskapismus. Alles ist möglich, was der Programmcode erlaubt. Ausflüge ins Weltall, das Besiegen ganzer Armeen, das Errichten von Städten — den Möglichkeiten scheinen oft keine Grenzen gesetzt. Es sei denn, Spiele wollen das genaue Gegenteil vermitteln und Dich genau jene Grenzen spüren lassen, denen Du im Alltag zu entkommen versuchst.

Von Alexander Gehlsdorf/ Marina Hänsel (Ströer Media Brands)

http://www.giga.de/extra/videospielkultur/specials/in-der-interaktiven-depression-grenzen-statt-freiheit/

Marina Hänsel spielt gern mit Worten und liebt Spiele, die allein mit Buchstaben tief in die Haut eindringen, verletzen, entmachten und bleiben, auch wenn sie vergessen werden wollen. Sie beschäftigt sich mit interaktiven Text-Adventures, die mit dem kostenlosen Tool Twine programmiert werden und über Themen sprechen, an deren Stelle bis dato Stille herrschte.

Alexander Gehlsdorf ist fasziniert vom interaktiven Geschichtenerzählen und spielt auch gern Titel, die beweisen, dass Videospielkultur mehr als nur Unterhaltung bedeutet. Zusammen haben die beiden einige der aus ihrer Sicht relevantesten Titel zusammengetragen, die psychische Erkrankungen wie Depressionen nicht nur thematisieren, sondern auch erfahrbar machen.

Spielt und fühlt ihr’s nicht?

Videospiele sind für vieles bekannt, kaum jedoch für die leisen Töne, die zarten Gefühle. Dabei können sie Emotionen wie etwa Trauer erfahrbar machen.

Von Matthias Kreienbrink (Ströer Media Brands)

http://www.tagesspiegel.de/medien/verlust-in-videospielen-spielt-und-fuehlt-ihrs-nicht/19863256.html

Matthias Kreienbrink hat die Debatte um Ian Bogost und seiner Theorie zu Story in Videospielen interessiert verfolgt. Und sich dann seine eigenen Gedanken dazu gemacht. Außerdem hat er sich sehr darüber gefreut, Richard Wagners sogenannten Liebestod aus Tristan und Isolde zur Inspiration für die Überschrift seines Artikels machen zu können. Von da ausgehend formte sich dann der Rest des Textes. Unbewusst, höchste Lust.