Über das Projekt

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GRENZGAMER heute

Zu oft werden Videospiele noch in luftleerem Raum besprochen. Dann geht es rein um Steuerung, Grafik, Wiederspielwert. Der Bezug zu den Systemen unserer Realität bleibt dabei außen vor. Doch sind Videospiele ein prägendes Medium. Sie prägen unseren Alltag, unseren Konsum, unsere Wirtschaft, unsere Politik, unsere Kultur. Gamification, Microtransactions, Gewalt, Kunst, Zugänglichkeit, Communities – die Begriffe, die sich um dieses Medium drehen sind vielfältig. Gemein haben sie, dass sie aus der Gesellschaft hervorgegangen sind und diese wiederum prägen. Es gibt kein Videospiele vs. Realität. Es gibt nur Videospiele in der Realität.

Darum soll es in GRENZGAMER gehen. Wir wollen Videospiele nicht kontextlos sehen, sondern sie in den Kontext setzen, in dem sie greifbarer werden. In Meta-Texten, Features, Reportagen, Besprechungen oder Kommentaren soll es um dieses bedeutende Medium gehen – von der Entwicklung bis zu dem, was nach dem Spielen passiert. GRENZGAMER soll zeigen, was Spielen für uns bedeutet.

Hier schreiben Menschen aus der Games-Industrie oder jene, die über die Games-Industrie und Games schreiben. Journalist*innen ebenso wie Entwickler*innen und Designer*innern – oder einfach jene, die etwas über Spiele sagen wollen.

Das Team

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Ich bin Matthias, 34, wohne in Berlin. Seit einigen Jahren arbeite ich nun schon als freier Journalist. Schreibe für Medien wie ZEIT ONLINE, Spiegel Online, Süddeutsche oder Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung über Kultur und Gesellschaft. Videospiele gehören für mich fest dazu.
Bis April 2020 habe ich als Leitender Redakteur in Teilzeit bei spieletipps gearbeitet.
Studiert habe ich an der Freien Universität Berlin – Literatur- und Geschichtswissenschaft. Zum Journalismus bin ich durch eine Hospitanz beim Tagesspiegel und eine fünfjährige Mitarbeit in der Community Moderation von ZEIT ONLINE gekommen.
Grenzgamer habe ich 2017 mit der DJS gegründet – als Projekt für und von Journalismus-Studierenden. Heute soll es ein Ort für die kritische Auseinandersetzung mit Videospielen sein. Möglichst pluralistisch, aus möglichst verschiedenen Perspektiven.

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Ich bin René, 32 Jahre alt, habe Kommunikationswissenschaft und Psychologie an der FSU Jena studiert. In dieser Zeit habe ich nebenher pädagogische Gaming-Projekte begleitet und eine Videospiel-Sendung im lokalen Radio mitbegründet und -moderiert. Seit 2017 arbeite ich als Redakteur mit Themenschwerpunkt Games in Berlin, wo ich seitdem auch lebe. Bis Ende April 2020 arbeitete ich hier als Leitender Redakteur bei Ströer Media Brands. Mich interessieren neben Spielen selbst vor allem die Diskurse, die sich um sie entwickeln, die vielfältige Wirkung der Spiele auf Menschen und die Dynamiken, die im Umgang damit entstehen.

Svenja - Foto: G2 Baraniak

Ich bin Svenja, aktuell arbeite ich als Game Designerin bei einem kleinen Studio in Hamburg. Ich schreibe Texte für und über Games, Theater und andere Interaktivitäten. In den letzten Jahren war ich außerdem als Theaterproduzentin, Autorin und Redakteurin tätig.
Studiert habe ich Germanistik und Anglistik in Bonn. Ich lege aber momentan noch ein Studium in „Media Systems“ nach, eine Kombination aus Informatik und Medientechnik.
Mich interessiert an Games wie auch am Theater vor allem, dass die Grenzen zwischen Performance und Publikum ständig durchbrochen werden. Es ist keine einseitige, passive Berieselung, sondern eine interaktive Beziehung, ohne die das Medium nicht existieren kann. Die Erfahrung ist für jeden anders, individuell und nicht reproduzierbar.

Wie GRENZGAMER begann

GRENZGAMER begann als ein gemeinsames Projekt von Studierenden der Deutschen Journalistenschule und Ströer Media Brands. Es zeigte Videospiele aus unüblichen Perspektiven: ohne Killerspiel-Debatte, fern von Spieletests.

Dafür sind Journalist*innen unter anderem ins Gefängnis gegangen, ins Seniorenheim und in virtuelle Welten, um herauszufinden, was Spiele für Menschen dort bedeuten.

Sie schrieben über ein Phänomen, das unseren Alltag immer tiefer durchdringt. Die Texte sind in unterschiedlichen Medien erschienen. Gemeinsam zeigen sie, wie Menschen mit und durch Videospiele lernen, arbeiten, hoffen und Grenzen überwinden.

So kam das Projekt zustande:

„Spielen ohne Grenzen/Spielen gegen Grenzen“ war der Projektname, mit dem ich die Deutsche Journalistenschule in München kontaktierte. Die Idee: Studierenden, die selbst womöglich kaum Erfahrung mit Videospielen haben – also eine Grenze überschreiten müssen – die Möglichkeit zu geben, über eben jenes Thema zu schreiben . Jörg Sadrozinski, der Leiter der DJS, zeigte sich direkt interessiert, erste Pläne wurden gemacht.

Bei der Ausarbeitung der Themen für GRENZGAMER war es mir wichtig, auch die Grenzen dessen, was der klassische Videospiel-Journalismus behandelt, zu sprengen. Es sollte um Grenzerfahrungen gehen. Geschichten von Menschen, die sich ihren eigenen Zugang zu Videospielen verschaffen – trotz körperlicher, sozialer, gesellschaftlicher Einschränkungen. Es sollte darum gehen, wie Videospiele Grenzen sprengen können. Wie sie Menschen helfen, sie ausbilden, ihnen Spaß bringen, sie an etwas Anderes denken lässt als ihren Alltag.

Ich hatte das Glück, dass die DJS mir Caspar von Au an die Seite gestellt hat, der mir zu jeder Zeit eine große Hilfe war. Zusammen haben wir den Studierenden der DJS-Klasse 55a am 10. April 2017 in München das Projekt vorgestellt. Es war sofort ersichtlich, dass jeder und jede Einzelne mit Interesse zuhörte, offen der Thematik begegnete. Die von mir mitgebrachten Themenvorschläge haben wir direkt diskutiert.

Im Laufe des Projekts kamen neue und spannende Ideen der Studierenden hinzu. Nach und nach formten sich die konkreten Artikel-Themen. Alle 15 Studierenden konnten ein Thema finden, das ihn oder sie interessierte. Nach einem zweiten Besuch in München war ich mir sicher, dass das Projekt zu einem sehr glücklichen Ende kommen würde. Nach vielen Stunden der Recherche. Nach vielen Telefonaten, Reisen, Gesprächen, Interviews. Nach vielen, vielen, vielen geschriebenen, diskutierten und reflektierten Worten der Studierenden ist das Projekt nun fertig.

Neben den 15 Texten der Studierenden sind zwei Texte von SMB-Redakteur*innen, ein Artikel eines Syrers, der inzwischen in Deutschland lebt, und zwei Texte von mir entstanden.

Ich möchte allen Studierenden der DJS danken. Für ihr Interesse, ihre Ideen, ihre fantastischen Texte. Ich möchte den Medien danken, die einige der Texte gerne auf ihren Plattformen veröffentlicht haben: ZEIT ONLINE, Süddeutsche, ze.tt, Berliner Zeitung, Tagesspiegel. Ich möchte Ströer Media Brands dafür danken, dass sie das Projekt ermöglicht haben. Schlussendlich möchte ich den Lesern und Leserinnen dafür danken, dass sie diese Texte lesen werden. Auch dabei werden sicherlich Grenzen überwunden.

Matthias Kreienbrink

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Zu oft werden Videospiele noch in luftleerem Raum besprochen. Dann geht es rein um Steuerung, Grafik, Wiederspielwert. Der Bezug zu den Systemen unserer Realität bleibt dabei außen vor. Doch sind Videospiele ein prägendes Medium. Sie prägen unseren Alltag, unseren Konsum, unsere Wirtschaft, unsere Politik, unsere Kultur. Gamification, Microtransactions, Gewalt, Kunst, Zugänglichkeit, Communities – die Begriffe, die sich um dieses Medium drehen sind vielfältig. Gemein haben sie, dass sie aus der Gesellschaft hervorgegangen sind und diese wiederum prägen. Es gibt kein Videospiele vs. Realität. Es gibt nur Videospiele in der Realität.

Darum soll es in GRENZGAMER gehen. Wir wollen Videospiele nicht kontextlos sehen, sondern sie in den Kontext setzen, in dem sie greifbarer werden. In Meta-Texten, Features, Reportagen, Besprechungen oder Kommentaren soll es um dieses bedeutende Medium gehen – von der Entwicklung bis zu dem, was nach dem Spielen passiert. GRENZGAMER soll zeigen, was Spielen für uns bedeutet.

Hier schreiben Menschen aus der Games-Industrie oder jene, die über die Games-Industrie und Games schreiben. Journalist*innen ebenso wie Entwickler*innen und Designer*innern – oder einfach jene, die etwas über Spiele sagen wollen.

Das Team

4f81f50ec43af95bcae420061e57c9a7

Ich bin Matthias, 34, wohne in Berlin. Seit einigen Jahren arbeite ich nun schon als freier Journalist. Schreibe für Medien wie ZEIT ONLINE, Spiegel Online, Süddeutsche oder Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung über Kultur und Gesellschaft. Videospiele gehören für mich fest dazu.
Bis April 2020 habe ich als Leitender Redakteur in Teilzeit bei spieletipps gearbeitet.
Studiert habe ich an der Freien Universität Berlin – Literatur- und Geschichtswissenschaft. Zum Journalismus bin ich durch eine Hospitanz beim Tagesspiegel und eine fünfjährige Mitarbeit in der Community Moderation von ZEIT ONLINE gekommen.
Grenzgamer habe ich 2017 mit der DJS gegründet – als Projekt für und von Journalismus-Studierenden. Heute soll es ein Ort für die kritische Auseinandersetzung mit Videospielen sein. Möglichst pluralistisch, aus möglichst verschiedenen Perspektiven.

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Ich bin René, 32 Jahre alt, habe Kommunikationswissenschaft und Psychologie an der FSU Jena studiert. In dieser Zeit habe ich nebenher pädagogische Gaming-Projekte begleitet und eine Videospiel-Sendung im lokalen Radio mitbegründet und -moderiert. Seit 2017 arbeite ich als Redakteur mit Themenschwerpunkt Games in Berlin, wo ich seitdem auch lebe. Bis Ende April 2020 arbeitete ich hier als Leitender Redakteur bei Ströer Media Brands. Mich interessieren neben Spielen selbst vor allem die Diskurse, die sich um sie entwickeln, die vielfältige Wirkung der Spiele auf Menschen und die Dynamiken, die im Umgang damit entstehen.<span title=“Foto: G2 Baraniak“><figure class=“wp-block-image size-large“><img src=“https://grenzgamer.files.wordpress.com/2020/05/dsc_0167.jpg?w=972&#8243; alt=“Svenja Borchert – Foto: G2 Baraniak“ class=“wp-image-631″/></figure></span><p>Ich bin <b>Svenja</b>,

Wie GRENZGAMER begann

GRENZGAMER begann als ein gemeinsames Projekt von Studierenden der Deutschen Journalistenschule und Ströer Media Brands. Es zeigte Videospiele aus unüblichen Perspektiven: ohne Killerspiel-Debatte, fern von Spieletests.

Dafür sind Journalist*innen unter anderem ins Gefängnis gegangen, ins Seniorenheim und in virtuelle Welten, um herauszufinden, was Spiele für Menschen dort bedeuten.

Sie schrieben über ein Phänomen, das unseren Alltag immer tiefer durchdringt. Die Texte sind in unterschiedlichen Medien erschienen. Gemeinsam zeigen sie, wie Menschen mit und durch Videospiele lernen, arbeiten, hoffen und Grenzen überwinden.

So kam das Projekt zustande:

„Spielen ohne Grenzen/Spielen gegen Grenzen“ war der Projektname, mit dem ich die Deutsche Journalistenschule in München kontaktierte. Die Idee: Studierenden, die selbst womöglich kaum Erfahrung mit Videospielen haben – also eine Grenze überschreiten müssen – die Möglichkeit zu geben, über eben jenes Thema zu schreiben . Jörg Sadrozinski, der Leiter der DJS, zeigte sich direkt interessiert, erste Pläne wurden gemacht.

Bei der Ausarbeitung der Themen für GRENZGAMER war es mir wichtig, auch die Grenzen dessen, was der klassische Videospiel-Journalismus behandelt, zu sprengen. Es sollte um Grenzerfahrungen gehen. Geschichten von Menschen, die sich ihren eigenen Zugang zu Videospielen verschaffen – trotz körperlicher, sozialer, gesellschaftlicher Einschränkungen. Es sollte darum gehen, wie Videospiele Grenzen sprengen können. Wie sie Menschen helfen, sie ausbilden, ihnen Spaß bringen, sie an etwas Anderes denken lässt als ihren Alltag.

Ich hatte das Glück, dass die DJS mir Caspar von Au an die Seite gestellt hat, der mir zu jeder Zeit eine große Hilfe war. Zusammen haben wir den Studierenden der DJS-Klasse 55a am 10. April 2017 in München das Projekt vorgestellt. Es war sofort ersichtlich, dass jeder und jede Einzelne mit Interesse zuhörte, offen der Thematik begegnete. Die von mir mitgebrachten Themenvorschläge haben wir direkt diskutiert.

Im Laufe des Projekts kamen neue und spannende Ideen der Studierenden hinzu. Nach und nach formten sich die konkreten Artikel-Themen. Alle 15 Studierenden konnten ein Thema finden, das ihn oder sie interessierte. Nach einem zweiten Besuch in München war ich mir sicher, dass das Projekt zu einem sehr glücklichen Ende kommen würde. Nach vielen Stunden der Recherche. Nach vielen Telefonaten, Reisen, Gesprächen, Interviews. Nach vielen, vielen, vielen geschriebenen, diskutierten und reflektierten Worten der Studierenden ist das Projekt nun fertig.

Neben den 15 Texten der Studierenden sind zwei Texte von SMB-Redakteur*innen, ein Artikel eines Syrers, der inzwischen in Deutschland lebt, und zwei Texte von mir entstanden.

Ich möchte allen Studierenden der DJS danken. Für ihr Interesse, ihre Ideen, ihre fantastischen Texte. Ich möchte den Medien danken, die einige der Texte gerne auf ihren Plattformen veröffentlicht haben: ZEIT ONLINE, Süddeutsche, ze.tt, Berliner Zeitung, Tagesspiegel. Ich möchte Ströer Media Brands dafür danken, dass sie das Projekt ermöglicht haben. Schlussendlich möchte ich den Lesern und Leserinnen dafür danken, dass sie diese Texte lesen werden. Auch dabei werden sicherlich Grenzen überwunden.

Matthias Kreienbrink

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